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03.08.26 | Teilen

Vom Chatbot zur KI-Bürokraft

Warum vernetzte KI-Lösungen im Handwerk an Bedeutung gewinnen

Stuttgart, Juli 2026. Künstliche Intelligenz entwickelt sich im Handwerk von einer Technologie für einzelne Anwendungen zu Komplettlösungen, die zunehmend in betriebliche Abläufe eingebunden werden. Entscheidend ist dabei nicht allein die einzelne Funktion, sondern die Frage, wie sie mit vorhandenen Systemen und Arbeitsprozessen zusammenspielt. Nach Einschätzung von Benno Quade, CEO der OneQrew GmbH, verändert sich damit auch der Umgang mit digitalen Werkzeugen im Handwerk. „Die Einführung von KI ist kein Selbstzweck. Entscheidend ist, ob eine Anwendung einen konkreten Mehrwert schafft und sich an den tatsächlichen Anforderungen eines Betriebs orientiert. Erst dann kann Technologie zu einer Unterstützung werden, die im Arbeitsalltag relevant ist“, sagt Quade.

Digitale Plattformansätze im Handwerk

Mit der zunehmenden Digitalisierung entstehen Plattformansätze, die verschiedene Anwendungen innerhalb einer gemeinsamen Umgebung bündeln. Plattformen, wie beispielsweise MyOneQrew, führen digitale Werkzeuge und KI-gestützte Funktionen für unterschiedliche Bereiche des Handwerks zusammen – darunter Kommunikation, Organisation, Wissensmanagement und weitere betriebliche Prozesse. Die Entwicklung von KI geht dabei zunehmend über einzelne Anwendungen hinaus: Entscheidend ist, wie verschiedene Funktionen zusammenspielen und Informationen über mehrere Arbeitsschritte hinweg verfügbar machen können. Mitarbeitende können dadurch auf relevante Inhalte zugreifen, ohne Informationen aus verschiedenen Anwendungen einzeln zusammenführen zu müssen. „Viele Betriebe haben bereits digitale Lösungen im Einsatz. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, diese Werkzeuge und KI-basierte Programme sinnvoll miteinander zu verbinden und dadurch bestehende Abläufe weiterzuentwickeln“, erklärt Quade.

Vier Einsatzbereiche von KI im Handwerk

Konkrete Einsatzmöglichkeiten zeigen sich besonders bei Aufgaben, die regelmäßig anfallen und einen hohen organisatorischen Anteil haben.

  1. Angebote und Kommunikation

Bei Angeboten, E-Mails oder Anschreiben kann KI dabei helfen, Inhalte zu strukturieren, Formulierungen vorzubereiten und erste Entwürfe zu erstellen. Die fachliche Prüfung und Anpassung bleiben weiterhin Aufgabe der Mitarbeitenden.

  1. Dokumentation und Telefonie

Auch bei Kundenanfragen und Einsatzinformationen entstehen neue Möglichkeiten. Ein Beispiel dafür ist HalloPetra, eine KI-Telefonassistenz für Handwerksbetriebe. Sie kann Anrufe entgegennehmen, Anliegen erfassen und Gesprächsinhalte dokumentieren. Die Entwicklung geht dabei zunehmend über die reine Aufnahme von Informationen hinaus: Künftig können solche Systeme Daten mit weiteren betrieblichen Abläufen verknüpfen und für nachgelagerte Aufgaben bereitstellen.

  1. Wissen schneller nutzen

In vielen Betrieben verteilt sich relevantes Wissen auf Dokumente, Systeme und einzelne Ansprechpartner. KI-Wissensassistenten unterstützen dabei, diese Informationen schneller zugänglich zu machen. Mitarbeitende können Fragen in natürlicher Sprache stellen, Inhalte zusammenfassen lassen oder gezielt Informationen aus vorhandenen Wissensbeständen abrufen. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten, vorhandene Informationen im Betrieb zu erschließen.

  1. Termine und Einsätze organisieren

Die Koordination von Mitarbeitenden, Kundenanfragen und Baustellen gehört zu den anspruchsvollsten organisatorischen Aufgaben im Handwerk. KI hilft, relevante Informationen aufzubereiten, Planungsschritte vorzubereiten und Abstimmungen zwischen verschiedenen Beteiligten zu erleichtern. Gerade bei mehreren parallelen Aufträgen können digitale Lösungen dazu beitragen, Informationen für komplexe Abläufe strukturierter bereitzustellen.

Mehr Informationen über KI-Tools für das Handwerk unter my.oneqrew.com

 

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Kurzprofil

Die OneQrew GmbH mit Hauptsitz in Stuttgart ist einer der führenden Digitalpartner für das Handwerk und den Mittelstand. Mehr als 45.000 Betriebe mit über 300.000 Mitarbeitenden setzen auf die Softwarelösungen von OneQrew, um ihre Prozesse von der Auftragsabwicklung bis zur Zeiterfassung effizient und digital zu steuern. Mit über 800 Mitarbeitenden und einem Netzwerk spezialisierter Softwareunternehmen verbindet OneQrew langjährige Branchenexpertise mit moderner Technologie – von ERP-Systemen über mobile Anwendungen bis hin zu KI-gestützten Lösungen. Über ihre Plattform MyOneQrew bündelt OneQrew digitale Werkzeuge, viele davon KI-gestützt, sowie Informationen für unterschiedliche Arbeitsbereiche im Handwerk. Ziel ist es, Betriebe dabei zu unterstützen, ihre Arbeitsabläufe einfacher und wirtschaftlicher zu gestalten.

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